Dromedare küsst man nicht

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Das neuestes Buch ist ein vollkommen inklusives Buch. Geschrieben von einem beeinträchtigten Menschen, illustriert von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Die kreativ gestalteten Bilder mit phantasievollen Titeln füllen das Buch mit Leben und gaben Anstöße für neue Gedanken und passende Verse. 

Vollkommen unperfekte Inklusionslyrik mit beeinträchtiger Illustration! Was ist das?                                                            

Eigentlich hat jedes Buch einen inklusiven Hauch, da es nach Überzeugung von Stäb keine Menschen ohne Beeinträchtigung gibt. Bei einigen sind die Handicaps offensichtlich, bei den meisten jedoch nicht.                                                                      

Vollkommen unperfekt, das findet man oft. Vollkommen perfekt, das gibt es nicht! Inklusion ist ein Thema, über das zeitgeistig geredet wird- ein sozialpolitisches Schlagwort. Im täglichen Leben findet Inklusion viel zu selten statt. Inklusion und Barrieren sind oft Kopfsache. Dieses Buch beweist, dass unperfekte Menschen wertvolles zustande bringen und viel geben können

Leseproben

Löwenzahn
 
Eine Löwenzähnin, brav und zahm
Sah einen wilden Löwenzahn
Verliebte sich innig und heiß
Plötzlich war der Zahn ganz weiß
 
Flogen durch die Luft, die weißen Dinger
Sahen aus wie Fallschirmspringer
Der wilde Zahn, jetzt ein trauriger Bengel
Nichts blieb übrig, nur ein Stengel
 
Die Löwenzähnin deprimiert
Wünschte sich Kinder für Familie zu viert
Beziehung für wilden Zahn nix ist
Da hat er sich einfach mal verpisst


Rentner
 
In einem der reichsten Länder der Welt
Verfügen zu viele Rentner über zu wenig Geld
Arbeiteten viele Jahre hart und gut
Jetzt leben sie in Altersarmut
 
Jahrzehnte hat Staat von der Lohnsteuer gezehrt
Jetzt ist der Rentner nichts mehr wert
Einzig für den Staat würde es sich lohnen
Rentner stirbt früh um die Kasse zu schonen


Eier
 
Einst trafen sich, ich glaub im Mai
Ein braunes und ein weißes Ei
Das Weiße sprach: „Warst du im Süden?
Und ließest dich in der Sonne brüten?“
 
Das Braune sprach: „Ach was!
Aber du wirkst krank und blass!
Hast ´nen roten Stempel auf der Stirn“
„Und du hast auch einen auf deinem Hirn!“
 
Fing das weiße Ei an rum zu mucken
„Komm, lass uns in den Spiegel gucken!“
Das machten dann die zwei
Seit dem gibt´s das Spiegelei!




Illustrationen aus dem Buch:
 
ISBN978-3-96103-571-7
Seiten114
GenreLyrik
AutorPeter Jürgen Stäb
Erscheinungsdatum06.05.2019
PreisEUR 12,95